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Russische Schwimmer erobern Wörthersee. Интервью Александра Базанова для Radio Kärnten

Ein russisches Unternehmen, das seit zwei Jahren Langstreckenbewerbe organisiert, möchte Schwimmer nun auch nach Kärnten bringen. Der Wörthersee soll im September in seiner gesamten Länge von 17 Kilometer durchschwommen werden.

Die kleine russische Firma X-Waters organisiert das Schwimmerlebnis. Derzeit läuft die Organisation, im September sollen dann nicht nur Russen, sondern auch hunderte Schwimmer aus aller Welt an den Wörthersee kommen. Die Firmenchefs Serge Rybkin und Alexander Bazanov waren gerade in Kärnten, um sich anzusehen wo der Schwimmbewerb am 6. September stattfinden wird.

Alexander Bazanov, der gut Deutsch spricht, überlegte, was im Abenteuersport noch gemacht werden könnte. Er war Teilnehmer beim Berlin-Marathon, auch im Fahrradfahren gebe es große Veranstaltungen, nicht aber beim Schwimmen, sagte er. Die meisten Veranstaltungen seien hier sehr lokal: „Wir versuchen nun, für das Schwimmen zu machen, was es fürs Laufen und Radfahren schon gibt.“

 

Suche nach dem Besonderen

Bazanov geht es um besondere Gewässer: „Wir haben im arktischen Meer die kälteste Schwimmveranstaltung Russlands gemacht, das war in der Barentsee. Das Wasser hatte sechs bis acht Grad mitten im Sommer, da machten nur 34 Leute mit, auch ein Österreicher.“ Laut Organisator soll es kein Profibewerb mit Spitzenzeiten sein. Neben den 17 Kilometern, die am Wörthersee geschwommen werden, gibt es noch neun und drei Kilometer lange Strecken. Ziel ist immer die Ostbucht in der Landeshauptstadt: „Es ist für Amateure, ich habe erst mit 30 begonnen zu schwimmen. Wir versuchen, Ungewöhnliches für normale Menschen zu machen.“

170 Schwimmer meldeten sich über die Homepage von X-Waters schon für den Wörthersee swim an. Geplant ist aber nicht nur das Ereignis an sich, sondern auch Veranstaltungen mit einer großen Party als Abschluss. Nächtigungen für Schwimmer und Betreuer in der Nachsaison bringt es der Region obendrein. Die Stadt Klagenfurt und die Stadtwerke sind dabei Partner.

 

Kärnter Langstreckenschwimmer vermittelte

Auf Kärnten kamen die Veranstalter auch durch Zufall, außerdem der in Klagenfurt lebende Pole Eric Demczuk, der letzes Jahr die Wolga durchschwamm — mehr dazu in Schwimmend 3.500 Kilometer durch die Wolga. Er lernte die Organisatoren bei seiner 3.500-Kilometer-Expedition kennen. Demczuk habe gefragt, ob Bazanov Deutsch sprach und gefragt, ob er bei einer Schwimmveranstaltung teilnehmen könne. Das war der Anfang. Man habe ihn dann in Kärnten besucht und den Wörthersee entdeckt.

Aus dieser Freundschaft wurde die Idee „Wörthersee swim“ geboren. Jetzt geht es um die Details. Beim Schwimmbewerb werden große Bojen die Strecke markieren. Man sucht jetzt den Kontakt zu Vereinen, die die Strecke mit Booten sichern können. Jeder Schwimmer bekommt eine kleine aufblasbare Boje mit, zum Beispiel falls ein Krampf droht. Man habe hier in Kärnten auch bei den Verantwortlichen in der Stadt Klagenfurt viele begeisterte Menschen getroffen, sagte Organisator Bazanov: „Die Stadt war sehr nett und wollen helfen. Die Leute haben eine Freude, neue Touristen zu bekommen. Es gibt nur technische Fragen, die gelöst werden müssen.“

 

«Eine Perle in der Reihe

Baikalse, Wolga und dann Wörthersee: Wahrscheinlich wird es Charterflüge geben, um die schwimmbegeisterten Russen nach Klagenfurt zu bringen. Nicht alle werden die gesamte Länge von Velden nach Klagenfurt angehen, meint der Organisator. Es gebe ja nicht so viele Menschen, die so weit schwimmen können. Doch es sei noch Zeit, sich vorzubereiten. Er rechnet mit 60 Schwimmern, die die ganze Strecke schaffen. Dem Wörthersee stellt Bazanov ein sehr gutes Zeugnis aus, man versuche neue Plätze zu finden: „Der Wörthersee kann eine Perle in der Reihe sein“.

Источник: http://kaernten.orf.at/news/stories/2889531/

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